Faxstandard ade! Ab 1. Juli startet im Haus- und Facharztprogramm
der AOK landesweit die elektronische Arztvernetzung (EAV)

Ab 1. Juli 2019 beginnt für rund 7.500 versorgende Ärzte in Baden-Württemberg im Rahmen des Haus- und Facharztprogramms der AOK ein neues Zeitalter: Nach umfassenden Vorarbeiten wird das innovative Projekt endlich den überholten Faxstandard ablösen, um die Praxen auch technisch auf den Stand der Zeit zu bringen. Die Alternative Regelversorgung bietet dafür beste Voraussetzungen, weil sie auf einer seit über zehn Jahren erfolgreich etablierten regionalen Versorgungsstruktur aufsetzt. Zum Start stehen zwei Fachanwendungen bereit – der elektronische Arztbrief (eArztbrief) und die elektronische AU-Bescheinigung (eAU). Die Module orientieren sich an etablierten Standards und Praxisroutinen und sind in das Praxisverwaltungssystem integrierbar. Alle Praxen erhalten neben einem einmaligen Einrichtungsbetrag in Höhe von 2.500 Euro eine attraktive Vergütung in Form von Zuschlägen auf die Pauschalen P1 und P2 bzw. die Fachärzte auf jeden Behandlungsfall.
Die Teilnahme ist freiwillig. Rund 25 Prozent der AIS-Industrie bietet die notwendige Software-Erweiterung ab sofort an. Die Vertragspartner gehen fest davon aus, dass die anderen schnell nachziehen werden. Bereits im Vorfeld haben über 1.000 Praxen ihr Teilnahmeinteresse bekundet. Weitere Anwendungen, wie der elektronische Medikationsplan, stehen bis Jahresende zur Umsetzung bereit.

IT Versetzung Video

 

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